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Advent

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Advent Zeit des Umkehrens – Zeit des Wartens – Zeit, Gott zu suchen

Advent heißt die Zeit der 4 Sonntage vor dem Fest Christi Geburt. Advent heißt Ankunft. Gemeint ist die Ankunft des Messias Jesus bei seiner Menschwerdung, aber auch seine Ankunft bzw. Wiederkunft am Ende der Zeiten. Im Advent bereiten sich Christen auf Jesu Ankunft vor, orientieren sich neu an seiner Botschaft und seinen Verheißungen.

Wir möchten Ihnen und euch in diesem Jahr 4 Personen vorstellen, die in unterschiedlichen Wegen und Formen die Ankunft des Retters erwartet und sich darauf vorbereitet haben. Josef, der offen ist und fromm und nach Gottes Weisung handelt und das Richtige tut. Elisabeth, die auf Gott vertraut und im hohen Alter Mutter wird. Johannes, der seine Berufung ernst nimmt und die Menschen auf den Messias vorbereit und zur Umkehr aufruft. Maria, die sich ganz in den Dienst Gottes stellt.

Schiersteiner Krippe in St. Peter und Paul

Seit vielen Jahren (seit der neuen Kirche?) existiert eine Krippe mit großen Anziehfiguren, deren Unterbau genau in die Nische neben dem Tabernakel passt. Nach Informationen hat Pfr Alfred Bausch damals die Rückwand mit der biblischen Stadtlandschaft gemalt. Ergänzt wurde sie später auch mit neuen geschnitzten Köpfen und mit in der Gemeinde genähter historischer oder moderner Kleidung.

Seit ca 30 Jahren wird die Krippe unterschiedlich nach der gestalteten Gottesdienstreihe oder aktuellen Situationen aufgebaut. Zum Thema Erwartung stand in der Mitte z.B. eine Buswartehalle (Schierstein Rathaus) oder zum Jubiläum im Hintergrund der Krippe die Schiersteiner Hafenbrücke oder die zentrale Krippengruppe in einem gekenterten Boot.

Im  Advent und in der Weihnachtszeit wird die Krippe auch mehrmals umgestaltet bis zur „Darstellung im Tempel“ (mit der Rosette der alten Schiersteiner Synagoge).

1. Advent

© Wolfgang Kessels
© Wolfgang Kessels
© Wolfgang Kessels

Ich bin Josef, der Adoptivvater von Jesus. offen und gerecht. Offen für Gott und die Menschen. Ich höre auf Gott auch damals als der Engel mir sagte ich solle meine Verlobte, die schwangere Maria zu mir nehmen. Das hat mir doch glatt die Sprache verschlagen. Maria schwanger? Noch nie habe ich eine Nacht mit ihr verbracht nicht mal eine Viertelstunde waren wir alleine. Wir hatten uns beide an die Sitten gehalten. Ein Kind von meiner Verlobten? Das konnte nicht sein.

In Ehren wollte ich Maria entlassen. Aber der Engel hat es deutlich gesagt – so wie es bei Jeremia steht: Gott wird sein Wort wahrmachen und einen Retter aus dem Hause Davids senden. das Kind wird ein Spross Davids sein und der Retter unseres Volkes.

Und das ging nur mit mir. Ich war ein Nachkomme aus dem Hause Davids und meine Vaterstadt ist Bethlehem. Also musste ich das wohl so annehmen – Nachdem ich von Gott her verstanden habe, dass das Kind aus dem Heiligen Geist ist und in ihm Gott die Menschen begleiten will, habe ich das Kind angenommen und ihm den Namen Jesus gegeben , der Name den der Engel mir im Traum genannt hatte. So war es Gottes Wille.

Elisabeth Kessels

2. Advent

Ja, ich möchte mich auch vorstellen. Mein Name ist Elisabeth. Ich bin die Frau des Priester Zacharias und Johannes ist unser Sohn.

Gottesfürchtige und fromme Menschen waren wir aber lange Zeit blieb unser Kinderwunsch unerfüllt und nun war ich schon sehr alt.

Seltsam war das schon. Ich eine alte Frau habe dann doch noch einen Sohn bekommen. Auch Zacharias konnte es nicht glauben als der Engel ihm sagte, dass wir ein Kind, einen Sohn haben werden. Diesen sollten wir Johannes nennen. Nicht wie die Tradition vorgab Zacharias oder den Namen eines Verwandten. Nein Johannes sollte er heißen Zacharias konnte seit dieser Offenbarung nicht reden. Und dann sollte dieses Kind beschnitten werden und seinen Namen erhalten. Und Zacharias schieb auf eine Tafel: Johannes soll er heißen Johannes heißt übrigens: Gott ist gnädig.

Johannes wurde zum Wegbereiter für diesen Retter, Jesus

3. Advent

 

3. Advent

Ich bin Johannes undIch soll den Weg bahnen für dich?

Eine Stimme ruft in der Wüste: bereitet den Weg des Herrn ebnet ihm die Straßen (Mk 1,2) Das soll ich sein?

Ich rief die Menschen auf umzukehren, ein anderes Leben zu beginnen

Die Menschen kamen und fragten was sollen wir tun? Wie sollen wir das tun?

Teilen. Teilt miteinander. Wer zwei Gewänder hat gebe eines ab. Und wer zu essen hat gebe dem der nichts hat. Misshandelt niemand, erpresst niemand, seid ehrlich und freundlich.

Manche dachten wohl ich sei der Messias, aber ich weiß: ich bin nicht der Messias. Nach mir kommt einer, der stärker ist als ich. Ich bin es nicht wert, mich zu bücken und seine Schuhe aufzuschnüren. Ich habe euch nur mit Wasser getauft er aber wird euch mit dem heiligen Geist taufen MK 1,7

Alle Menschenwerden das Heils sehen, das von Gott kommt