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Sternsinger waren unterwegs

Sternsinger waren unterwegs
Sternsinger waren unterwegs

Sternsinger-Aktion 2018 in Herz-Jesu

Unsere Sternsinger-Aktion beginnt an den Advents-Sonntagen zum Proben eines Sternsinger-Lieds, des Haussegens und der Texte für die Könige Caspar, Melchior und Balthazar sowie einen Sternträger. Damit sich unser Gesang immer gut anhört, haben wir Flötenspieler zur Begleitung.

Wir lernen uns kennen, denn es sind immer mal neue Kinder dabei. Wir essen Mandarinen und Lebkuchen nebenher und schauen, wie wir uns in 2 Gruppen aufteilen können. Im Kirchort Herz-Jesu sind bunte, selbstgenähte Kostüme vorhanden und es ist ein bisschen wie Fasching, wenn wir in unsere "Rolle schlüpfen". So gut vorbereitet geht's dann am Freitag nach Sylvester los: dieses Jahr hat unser Kaplan die Kreide und Aufkleber vor der Krippe gesegnet und uns ausgesandt zu unseren Besuchen.

Wir haben zwei umfangreiche Aufgaben: unseren Segen in das benachbarte Herz-Jesu-Heim bringen und dort pflegebedürftigen Senioren besuchen (siehe unser bestes Bild). Anschließend werden wir quer durch Wiesbaden gefahren, um eine grosse Anlage mit Seniorenwohnungen und Pflegestationen zu segnen, den vielen Menschen dort vor zu singen, unsere Texte auf zu sagen und um Spenden zu bitten. Der Heimleiter ist sehr froh, dass wir aus unserem entfernten Kirchort seit Jahren dort vorbeikommen und er bedankt sich immer sehr bei uns. Viele Heimbewohner freuen sich schon auf uns, vielleicht weil ihre Enkel nicht als Sternsinger bei Ihnen vorbeikommen.

Samstags dann besuchen wir den ganzen Tag die Familien im Kirchort - dieses Jahr 50 Stück! Zum Glück gibt's immer ein gutes Mittagessen mit Päuschen zwischen drin und viele Familien bieten uns Getränke und Plätzchen an. Dabei haben wir etwas Zeit zum Reden und Erzählen mit den Leuten. Sie freuen sich auch immer sehr über unseren Besuch. Zu der Geldspende für die Sternsinger-Aktion bekommen wir auch kleine Süßigkeiten, die wir selber essen sollen zu Hause - als Dankeschön.

Wir sammeln ganz schön viel Geld - manchmal passen die Scheine dann nicht mal mehr richtig in unsere grosse Holzschatulle durch den Schlitz! Dafür haben wir den "Stopfer" ,um das Geld tiefer nach unten zu schieben, damit beim Nächsten wieder die Spende reinfällt. Viele Jahrgänge vor uns haben sich das zurechtgebastelt und geben von Jahr zu Jahr das Wissen an die Jüngeren weiter. Überhaupt ist es gut, dass in jeder Gruppe ein/e ältere/r Jugendliche/r dabei ist, uns die Strecke zur nächsten Adresse zeigt und auf der Strasse auf die Kleinsten aufpasst. Oft haben wir 6-Jährige dabei und die Ältesten sind so 16-17 Jahre.

Vor dem abschließenden Gottesdienst chillen wir etwas in der Kita, schauen uns den Film der Sternsinger-Aktion an und bereiten unsere Fürbitten vor. Im Gottesdienst tragen wir nochmals die Texte und unsere zwei Lieder vor und übergeben die Spenden an die Erwachsenen der Gemeinde. Danach sind wir alle richtig müde, aber auch glücklich. Und jeder genießt Zuhause die Süßigkeiten, die wir für unser Mühe bekommen haben - das macht uns fit für's nächste Jahr!

Zoė und Judith Winkelmann

Sternsinger in St. Marien

Die Besonderheit in St. Marien ist, dass an 3 aufeinanderfolgenden Tagen Altenheime, die lokalen Geschäfte und am dritten Tag die Wohnung der Gemeindemitglieder besucht werden. 

Insgesamt 15 Mädchen und Jungen haben sich mit Ihren Begleitern auf den Weg gemacht und den Segen Gottes zu den Menschen gebracht. Durch Ihre Gesänge und Vorträge brachten Sie Freude und Segen für das Jahr.

„Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit“

Unter diesem Leitwort stand die diesjährige Sternsingeraktion 2017/2018, die zum 60. Mal durchgeführt wurde.  Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene unserer Pfarrei sorgten auch in diesem Jahr wieder dafür, dass die Aktion  durchgeführt werden konnte. Bereits am 2. Weihnachtsfeiertag, vom 5.-7 Januar und am letzten Ferienwochenende setzten Kinder und Erwachsene ihre Freizeit und ihre Kräfte ein, um gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit einzutreten. Etwa  168 Millionen Kinder müssen arbeiten. Das ist jedes neunte Kind auf unserer Welt. Sie können deswegen nicht in die Schule. In Indien arbeiten die meisten Kinder weltweit. Sie sind billige Arbeitskräfte und müssen zum Überleben der Familien beitragen. Kinder haben aber ein Recht auf Bildung und auf eine Kindheit, die den Namen verdient. Dazu tragen die vielen Engagierten in unserer Pfarrei bei.  Unzählige Male haben sie ihre Lieder gesungen und „20*C+M+B+18“ -  Christus Mansionem Benedicat -  über zahllose Türen geschrieben. Und das Ergebnis ihres Engagements kann sich sehen lassen: Die Gesamtsumme von 20.411,30 Euro kam bei der Sammlung in unserer Pfarrei  zusammen. Ein besonderes Erlebnis war auch in diesem Jahr wieder der Besuch der Sternsingergruppen aus Schierstein und St. Hedwig gemeinsam mit den Sternsingern aus St. Bonifatius und St. Birgid beim Kultusministerium und beim Oberbürgermeister. Vieles würde nicht jedes Jahr  so gut  laufen, gäbe es nicht die „guten Geister“ im Hintergrund. So sage ich im Namen des Pastoralteams DANKE für:

  • das Nähen von neuen Gewändern
  • die Versorgung der Kinder mit Essen und Getränken
  • das Bereitstellen von  Privatautos für den Transport der Könige
  • das Aufräumen nach der Aktion und…..

Zusammen mit allen Engagierten und Verantwortlichen und auch den Spender*innen  in unserer Pfarrei  freut sich das Pastoralteam und die Mitarbeiterinnen im Pfarrbüro über das gute Ergebnis!

Susanne Hering