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Taizè - Bericht einer Mitreisenden

Taizè - Bericht einer Mitreisenden
Taizè - Bericht einer Mitreisenden
© Frederike Reiners

Ein Ort der Besinnung, des Insichkehrens und zum Abschalten vom Alltag!

© Manuel Gall
© Manuel Gall
© Manuel Gall
© Manuel Gall

Frühmorgens um 04:00 Uhr aufstehen - puh, was für eine Überwindung! Aber ich wusste für was. Allein schon die Fahrt mit vielen Jugendlichen und Erwachsenen nach Taizé in Frankreich ist jede Anstrengung wert. Vollgepackt mit Koffer, Rucksack, Isomatte, Powerbank (die ist besonders wichtig) starten wir unsere insgesamt 8 Stunden Fahrt mit dem Bus.

In Taizé angekommen sind wir in Baracken oder Zelten untergebracht, wo bis zu 10.000 Gläubige gleichzeitig sein können. Und bei so vielen Menschen trifft man die verschiedensten Nationalitäten und Kulturen. Man lernt sich kennen, tauscht sich aus, jeder ist sehr offen - das ist ein wunderschönes Erlebnis – „Gemeinschaft zu leben!“

Man trifft sich drei Mal am Tag in der Kirche und dort singen und beten alle zusammen. Die Lieder, die gesungen werden, sind immer sehr schön und einprägsam. Für die Jugendlichen gibt es tagsüber verschiedene Angebote wie beispielsweise Bibelstunden und verschiedene Workshops zum Glauben. In den Bibelstunden, in denen ich war, werden verschiedene Bibeltexte besprochen und Spiele gemacht. Jeden Samstag gibt es die große "Nacht der Lichter" mit unzählig vielen Kerzen.

Etwas abgelegen von der Kirche liegt die „Quelle der Hoffnung“. Es ist ein Ort, wo man die innere Ruhe und zu sich selbst finden kann. Neben den gemeinsamen Gottesdiensten sind die Mahlzeiten wichtig. Die Essensausgabe wird von freiwilligen Helferinnen und Helfern gemacht. Wir essen dort ganz einfach ohne Schnickschnack auf Bänken und dem Boden; als Besteck gibt es meist nur einen Löffel, aber das reicht. Die Fahrt nach Taizé ist immer wieder schön, deshalb war ich dieses Jahr auch schon das dritte Mal mit dabei.

S. Klepper