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Wenn es in der Kirche klingelt…

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© Susanne Mende

Fronleichnam 2018 in Mariä Heimsuchung

© Susanne Mende
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Auch dieses Jahr wurde wieder bei bestem Wetter zusammen mit den Kirchorten St. Josef und St. Klara in Mariä Heimsuchung das Fronleichnamsfest gefeiert. Wieder wurde schon Wochen vorher überlegt, wie vor allem das Gemeindefest auf dem Gelände des Haus Marienfrieds ablaufen soll. Um Kuchen- und Salatspenden und „helfende Hände“ wurde vom Ambo tüchtig geworben. Das Werben zeigte Erfolg- die Bereitschaft zu helfen in der Gemeinde war enorm und zeigte sich schon Donnerstagmorgen beim Aufbau.

Um 10 Uhr zog Pfarrer Paul mit einer besonderen Messdienerschar bei schöner Orgelmusik (Horst Wilhelm) in die Kirche ein. Vier prächtig gekleidete „Kommunionmädchen“ aus St. Klara wurden gleich mit in den feierlichen Gottesdienst einbezogen und versahen ihren ersten Messdienerdienst ganz souverän unter der Leitung der erfahrenen Ministranten.

Pfarrer Paul erklärte in seiner Predigt die Bedeutung von Fronleichnam anhand einer kleinen Anekdote: Immer, wenn es während des Gottesdienstes schellte, klingelte, fragte das Kind seine Eltern, ob jetzt Gott käme. So auch beim Klingeln beim Hochgebet mit der Wandlung.
Indem durch das Läuten die Gläubigen darauf aufmerksam gemacht werden, dass nun der heiligste Moment der Messe kommt, nämlich Jesus Christus selbst in Leib und Blut, sei die Frage des Kindes mit „Ja“ zu beantworten, so Pfarrer Paul.

Anschließend wurde zum Gemeindefest auf dem Kitagelände eingeladen. Der Einladung folgten viele aus den drei Kirchorten. Vielleicht nicht nur wegen der Würstchen, dem russischen Zupfkuchen und der Tombola Gewinne strömten die Besucher zum Haus Marienfried, sondern vielleicht auch, weil es diesmal ein besonderes „Schmankerl“ geben sollte.

Und sie kamen: „Die Männer-WG“, fesche, junge Männer, Schüler der Dilthey-Schule, traten mittags unter der Leitung des Musiklehrers Oliver Blüthgen im voll besetzten Saal des Haus Marienfrieds auf und sorgten mit ihrem Gesang und ihrer Performance dazu für großartige Stimmung.

Ob bei so alten Schlagern wie „Juliska aus Budapest“, „Oh Donna Klara“ oder bei einem mehrsprachigen Liebeslied am Ende, bei allen Auftritten zeigten die Jungs und ihr Pianist mit viel Charme und Witz ihre Freude am Gesang. Da war kräftiger Applaus und große Spendenbereitschaft (zugunsten des Fördervereins der Diltheyschule) vorprogrammiert.

Vielen Dank gebührt besonders der Organisatorin Michaela Kraft und ihren Team für die immense Arbeit. Ein großes „Vergelt’s Gott“ an alle, die mitgeholfen haben. Es war ein schönes Fronleichnamsfest 2018.

Text und Fotos: Susanne Mende