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Ideen für einen Kindergottesdienst am 6. Sonntag der Osterzeit

Ideen für einen Kindergottesdienst am 6. Sonntag der Osterzeit
Ideen für einen Kindergottesdienst am 6. Sonntag der Osterzeit
© Foto: Peter Weidemann / Pfarrbriefservice.de

Liebe Kinder, liebe Eltern,

ermisst ihr auch gerade liebe Menschen, die ihr wegen „Corona“ nicht sehen könnt?

Bestimmt ist das bei vielen von Euch und Ihnen so.

Die Kinder vermissen bestimmt ihre Freundinnen und Freunde, die Großeltern und auch vielleicht ihre Lehrerinnen und Lehrer oder Erzieherinnen und Erzieher.

Und die Erwachsenen würden auch gerne die Personen, die in ihrem Leben wichtig sind, gerne einmal wiedersehen. Die Freunde, Eltern, Geschwister etc.

Auch Jesus sagt zu den Jüngern, dass er bald zu seinem Vater geht und die Jünger ihn dann nicht mehr sehen können.

Er sagt ihnen aber auch, dass sie sich wiedersehen werden und bis dahin schickt Gott den Jüngern einen Helfer, den Heiligen Geist.

Auch wir dürfen darauf hoffen, dass wir die Menschen, die wir gerade nicht sehen können, wiedersehen werden.

Und bis dahin ist Gottes Helfer, der Heilige Geist, auch bei uns und ist an unserer Seite.

Auch heute haben wir für Euch wieder einen kleinen Kinderwortgottesdienst zusammengestellt, den ihr mit Eurer Familie gemeinsam feiern könnt.

Wir wünschen Euch und Euren Familien alles Gute, einen schönen Kindergottesdienst und einen schönen Sonntag und bleibt gesund.


Für den heutigen Kindergottesdienst braucht man folgende Materialien:

  • Das aktuelle „Ausmalbild zum Sonntagsevangelium“ vom Erzbistum Köln

  • Buntstifte,

  • eine Öl-feste Unterlage,

  • Tacker

  • Haushaltspapier

  • Speiseöl

  • ein LED – Teelicht.

Kerze:

Wenn die Familie es möchte, kann eine Kerze entzündet werden.

Wir können sagen: Jesus, Du bist das Licht der Welt. Die Kerze erinnert uns daran, dass Du bei uns bist und in unserer Mitte bist.

Kreuzzeichen:

Wir sind zusammen Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Gemeinsam singen:

Gotteslob Nr. 818: Lasst uns miteinander oder ein anderes Lied, dass die Kinder aus der Kita, dem Reli-Unterricht oder der Erstkommunionvorbereitung kennen.


Wie geht es mir:

Ihr könnt überlegen wie die letzte Woche war oder wie es euch geht:

  • Das war schön, das macht mich froh (etwas, was euch freut: Glitzersteine, Murmeln etc. zur Jesus – Kerze legen)

  • Das war doof, das macht mich traurig (einen gemalten, traurigen Smiley zur Jesus – Kerze legen)


Erzählt einander davon.

Gebet:

Guter Gott,

wir danken Dir, dass Du uns einen Helfer, den Heiligen Geist, geschickt hast.

Wenn wir traurig sind, will er uns trösten.

Wenn wir keinen Mut haben, schenkt er uns Kraft und Stärke.

Wir wissen, dass er immer bei uns ist und uns hilft.

Dafür wollen wir Dir danken. Amen.


Evangelium:Johannes 14, 15-21

Gott schickt uns einen Helfer, der immer bei uns bleibt.

Einmal sagte Jesus zu seinen Freunden.

Wenn mich einer lieb hat, tut er, was ich sage.

Ich gehe jetzt bald zu meinem Vater.

Aber ich komme wieder.

In der Zwischenzeit lasse ich euch nicht alleine.

Aber ich kann nicht selber hier bleiben.

Mein Vater schickt euch jemand.

Der bleibt immer bei euch.

Mein Vater sendet euch einen Helfer.

Der Helfer gibt euch Kraft.

Der Helfer ist der Heilige Geist.

Der Heilige Geist bleibt immer bei euch.

Der Heilige Geist bleibt bei allen Menschen,

die auf meine Worte hören.

Der Heilige Geist will in eurem Herzen sein.

Jetzt seht ihr mich noch.

Bald seht ihr mich nicht mehr.

Aber ich bin immer bei euch.

Im Heiligen Geist.

Wenn ihr mich lieb habt, dann ist auch der Vater bei euch.

Und ich bin immer bei euch.

Ihr werdet es merken.

© www.evangelium-in-leichter-sprache.de („Das „Evangelium in Leichter Sprache“ berücksichtigt die Bedürfnisse von Menschen mit Lernschwierigkeiten, aber auch von Menschen mit Demenz und von Menschen, die nicht so gut Deutsch sprechen können oder Leseschwierigkeiten haben.“)

Gemeinsames Singen:

Gotteslob Nr.818: Lasst uns miteinander oder ein anderes Lied, dass die Kinder aus der Kita, dem Reli-Unterricht oder der Erstkommunionvorbereitung kennen.

Bastel - Aktion: Bibel-Bild-Laterne (die Idee und das Material findet man auf der Homepage des Erzbistums Köln, in „Suchen“ einfach „Ausmalbild für den Sonntag“ eingeben)

Das Ausmalbild für den 6. Sonntag der Osterzeit auf der Homepage des Erzbistums Köln ausdrucken, falls möglich, auf festerem Papier. Zum Gestalten Buntstifte, eine Öl-feste Unterlage, Tacker, Haushaltspapier und Speiseöl bereithalten, ebenso ein LED – Teelicht.

Nach dem Ausmalen das Bild auf eine dichte Unterlage legen, etwas Speiseöl darauf geben und mit dem Haushaltstuch einreiben. Achtung: bei Zeitungsunterlagen unbedingt ein neutrales weißes Blatt zwischenlegen, sonst färbt die Druckerschwärze ab! So wird das Bild transparent.

Bei festem Papier genügt es, an der schmalen Seite das Papier zu tackern und das LED-Teelicht hineinzulegen: fertig ist die Laterne!

Bei normalem Papier noch 2 schmale Streifen aus Pappe schneiden und am oberen und unteren Rand fest tackern – das gibt der Laterne Stabilität.

Eine Anleitung mit Bildern findet man unter: Erzbistum Köln, im Feld „Suchen“ das Stichwort „Kreatives mit Schere, Kleber und Computer“ eingeben und dann auf „Bibel-Bild – Laterne“ gehen.

Katechese:

Was für eine tolle Nachricht: Jesus lässt die Jünger nicht alleine und er kommt wieder.

Für die Jünger ist es trotzdem schwer, dass sie Jesus bald nicht mehr sehen können, deshalb sagt Jesus, dass Gott den Jüngern einen Helfer schickt, der immer bei ihnen ist und ihnen zur Seite steht.

Dieser Helfer ist der Heilige Geist. Er ist immer bei den Jüngern und bei uns.

Er will uns helfen, uns Kraft geben und uns trösten, wenn wir traurig sind.

Und auch wir haben die Hoffnung, wie die Jünger, dass wir alle, die wir lieb haben wiedersehen.

Für die Kinder in der Schule geht es (wahrscheinlich) bald wieder los: In der Schule könnt ihr dann eure Freundinnen und Freunde wiedersehen und auch für die Kita-Kinder wird nach Lösungen gesucht, damit sie Freundinnen und Freunde und auch Erzieherinnen und Erzieher bald wiedersehen können.

Auf den Besuch bei Oma und Opa müssen wir wahrscheinlich noch etwas warten, aber vielleicht habt ihr von Oma und Opa auch etwas, das euch hilft die Zeit gut zu überstehen und an sie zu denken. Das kann ein Foto sein, ein Brief oder ein besonderer Gegenstand, der euch an sie erinnert.

So wie Jesus zu seinen Jüngern gesagt hat, dass sie sich wiedersehen, so glauben auch wir fest daran, dass wir alle die wir gerne haben, auch wiedersehen werden. Bis dahin ist Gottes Helfer, der Heilige Geist, bei uns und lässt uns nicht alleine.

Gemeinsames Singen:

Gotteslob Nr.818: Lasst uns miteinander oder ein anderes Lied, dass die Kinder aus der Kita, dem Reli-Unterricht oder der Erstkommunionvorbereitung kennen.

Vaterunser:

Gemeinsam mit vielen Menschen auf der Welt wollen wir nun das Gebet sprechen, das wir von Jesus gelernt haben. Das Vaterunser. Dabei wollen wir besonders an die Menschen denken, die uns wichtig sind und für die wir beten wollen.

Segensbitte:

Guter Gott, wir bitten Dich:

Begleite und beschütze uns und alle die wir lieb haben.

Lass uns fröhlich sein, weil Du bei uns bist und uns liebst. Amen.

Zum Abschluss könnt ihr Euch gegenseitig ein Segenskreuz auf die Stirn zeichnen –

Eltern den Kindern und Kinder ihren Eltern!

Gemeinsames Singen:

Gotteslob Nr.818: Lasst uns miteinander oder ein anderes Lied, dass die Kinder aus der Kita, dem Reli-Unterricht oder der Erstkommunionvorbereitung kennen.

Für den heutigen Kindergottesdienst braucht man folgende Materialien:

  • Legosteine, Lego Friends – Steine oder Bauklötze

Kerze:

Wenn die Familie es möchte, kann eine Kerze entzündet werden.

Wir können sagen: Jesus, Du bist das Licht der Welt. Die Kerze erinnert uns daran, dass Du bei uns bist und in unserer Mitte bist.

Kreuzzeichen:

Wir sind zusammen Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Gemeinsam singen:

Gotteslob Nr. 823, 1: Halte zu mir, guter Gott oder ein anderes Lied, dass die Kinder aus der Kita, dem Reli-Unterricht oder der Erstkommunionvorbereitung kennen.

Wie geht es mir:

Ihr könnt überlegen wie die letzte Woche war oder wie es euch geht:

  • Das war schön, das macht mich froh (etwas, was euch freut: Glitzersteine, Murmeln etc. zur Jesus – Kerze legen)

  • Das war doof, das macht mich traurig (einen gemalten, traurigen Smiley zur Jesus – Kerze legen)

Erzählt einander davon.

Gebet:

Guter Gott,

wir danken Dir, dass Du uns Jesus, Deinen Sohn, geschickt hast.

Er hat uns alles von Dir erzählt.

So bist Du kein Fremder für uns, der weit weg wohnt.

Durch Jesus wissen wir, dass Du immer bei uns bist.

Dafür wollen wir Dir danken. Amen.

Evangelium:Johannes 14, 1–12

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Euer Herz lasse sich nicht verwirren.

Glaubt an Gott und glaubt an mich!

Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen.

Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt:

Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?

Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe,

komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.

Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr.

Thomas sagte zu ihm:

Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst.

Wie können wir dann den Weg kennen?

Jesus sagte zu ihm:

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben;

niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen.

Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.

Philíppus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns.

Jesus sagte zu ihm:

Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philíppus?

Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.

Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater?

Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist?

Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst.

Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke.

Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist;

wenn nicht, dann glaubt aufgrund eben dieser Werke!

Amen, amen, ich sage euch:

Wer an mich glaubt,

wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen

und er wird noch größere als diese vollbringen,

denn ich gehe zum Vater.


Gemeinsames Singen:

Gotteslob Nr.823, 2: Halte zu mir, guter Gott oder ein anderes Lied, dass die Kinder aus der Kita, dem Reli-Unterricht oder der Erstkommunionvorbereitung kennen.

Spiel - Aktion:

Jeder Mitspieler (Kinder und Erwachsene) bekommt Legosteine, Lego Friends Steine oder Bauklötze. Wer daraus in 3 Minute die meisten Häuser (also die Wohnungen) gebaut hat, hat gewonnen.

Katechese:

Was wird jetzt passieren? Wie wird es werden?", fragten sich die Jünger. Sie hatten Angst. In der letzten Zeit hatte Jesus immer wieder davon gesprochen, dass er weggeht; dass er zu seinem Vater geht. Aber was sollten sie denn dann tun, so ganz ohne Jesus. Was würde geschehen, wenn Jesus nicht mehr da war.

Ja, die Männer hatten wirklich Angst. Noch war Jesus da. Aber dieser Abend schien so etwas wie ein Abschied zu sein.

Jesus wusste, wie es den Jüngern geht. "Habt keine Angst!", beruhigte er die Jünger. "Glaubt an Gott und glaubt an mich." Natürlich, das wollten die Jünger ja tun. Aber was ist, wenn Jesus dann nicht mehr da ist?

"Ich gehe zu meinem Vater", erklärte Jesus.

Wo wohnt Gott? Im Himmel, genau. " Ich gehe da hin, wo Gott ist", sagte Jesus. "Dort ist eine Wohnung für mich. Aber es gibt nicht nur eine Wohnung. In Gottes Haus sind viele Wohnungen."

"Wenn ich zu meinen Vater gehe, dann werde ich für euch dort die Wohnungen vorbereiten", fuhr Jesus fort. "Und dann komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit ihr mit mir bei meinem Vater wohnen könnt."

Wow, das war toll. Eine Wohnung im Himmel extra für die Jünger. Und Jesus selbst kümmert sich um die Wohnung und macht alles schön, damit sie dort einziehen können. Das ist doch klasse.

Gemeinsames Singen:

Gotteslob Nr.823, 3: Halte zu mir, guter Gott oder ein anderes Lied, dass die Kinder aus der Kita, dem Reli-Unterricht oder der Erstkommunionvorbereitung kennen.

Vaterunser:

Gemeinsam mit vielen Menschen auf der Welt wollen wir nun das Gebet sprechen, das wir von Jesus gelernt haben. Das Vaterunser. Dabei wollen wir besonders an die Menschen denken, die uns wichtig sind und für die wir beten wollen.

Segensbitte:

Guter Gott, wir bitten Dich:

Begleite und beschütze uns und alle die wir lieb haben.

Lass uns fröhlich sein, weil Du bei uns bist und uns liebst. Amen.

Zum Abschluss könnt ihr Euch gegenseitig ein Segenskreuz auf die Stirn zeichnen – Eltern den Kindern und Kinder ihren Eltern!

Gemeinsames Singen:

Gotteslob Nr.823, 4: Gottes Liebe ist so wunderbar oder ein anderes Lied, dass die Kinder aus der Kita, dem Reli-Unterricht oder der Erstkommunionvorbereitung kennen.

Und wer gerne malt, kann sich hier ein Ausmalbild zum Evangelium ausdrucken:

https://www.erzbistum-koeln.de – In Suchen „Ausmalbilder für jeden Sonntag“ eingeben.

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