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Jesus und die verschwundenen Frauen

Filmvorführung
Jesus und die verschwundenen Frauen
Jesus und die verschwundenen Frauen
© https://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0/deed.de

Vor 2000 Jahren kündigte Jesus von Nazareth das Reich Gottes an, in dem alle Menschen gleich sind. In einer streng patriarchal geprägten Zeit war das revolutionär. Und so folgten ihm vielfach auch Frauen nach. Aufgrund einer männerzentrierten Sprache blieben sie in den Evangelien nahezu unerwähnt. Aber Frauen waren Zeuginnen des Todes Jesu, der Grablegung und schließlich seiner Auferstehung.

Es ist Maria aus Magdala, die von Jesus den Auftrag erhält, die Frohe Botschaft zu verkünden. Sie wird damit zur ersten Apostelin. Doch gleich nach Erfüllung des Auftrags ist sie als Schlüsselfigur des Ostergeschehens kaum noch wahrzunehmen. Junia, eine Apostelin der Frühkirche, verwandelte sich unter der Feder eines Bibelkommentators in einen Mann. Phöbe, Vorsteherin einer frühen Christengemeinde, wurde als Hilfskraft des Apostel Paulus kleininterpretiert. Lydia, die erste Christin Europas, geriet fast 2000 Jahre lang in Vergessenheit.

Filmvorführung mit anschließendem Austausch
am Mittwoch, 22. Mai 2019
um 19 Uhr bis ca. 20.30 Uhr
im Gemeindeshaus St. Peter und Paul, Schierstein

Fragen und Anregungen an: meinung@bistumchristen-schiesteinlimburg.de