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Klimaschutz und unsere Verantwortung als Christen

Klimaschutz und unsere Verantwortung als Christen
Klimaschutz und unsere Verantwortung als Christen
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Klimaschutz und unsere Verantwortung als Christen

Der Klimawandel und dessen Folgen für die Natur und unser Leben sind in aller Munde. Kein Tag vergeht, an dem wir nicht konfrontiert werden mit Hiobsbotschaften aus aller Welt – Plastikschwemme, Insektensterben, Buschfeuer, Überschwemmungen – die Liste ist lang. Gottes Schöpfung droht, von uns Menschen so nachhaltig beschädigt zu werden, dass ein Leben, wie wir es kennen, für zukünftige Generationen nicht mehr vorstellbar erscheint. Die ersten Folgen des Klimawandels sind auch bei uns, direkt vor unserer Haustür, spür- und sichtbar.

Als Christen müssen wir uns fragen, welchen Beitrag wir persönlich und die Kirche als Ganzes leisten können, um diesen negativen Entwicklungen entgegenzutreten. Hierbei gilt es, über den eigenen Horizont hinauszublicken und seine eigenen Gewohnheiten zu hinterfragen. Genau wie bei der Wahrnehmung des Wahlrechts geht das Argument „mein kleiner Beitrag/meine Stimme bringt doch sowieso nichts“ hier völlig ins Leere. Viele kleine Schritte können zusammen genommen viel Großes bewirken. Und sei es, dass die kleinen Schritte mein eigenes Leben und das der Menschen um mich herum besser machen. Weniger Autofahrten z. B. bedeuten für mich und die Menschen um mich herum eine bessere Luft und weniger Lärm. Die Herausforderungen, vor die wir durch den Klimawandel gestellt werden, sind nur in der Gemeinschaft und durch die Anstrengungen vieler Menschen lösbar.

Die Maßnahmen, die ich als einzelner Mensch umsetzen kann, sollten mittlerweile hinreichend bekannt sein:

  • Weniger Auto fahren und öfters zu Fuß gehen
  • Obst und Gemüse unverpackt kaufen und Verpackungen wenn möglich vermeiden
  • Öfters das Licht ausschalten
  • Insekten unterstützen durch insektenfreundliche Pflanzen
  • Auf Flugreisen zu nahegelegenen Zielen verzichten
  • Auf Qualität achten – bei Ernährung und Bekleidung
  • Bewusster Konsum – brauchen wir wirklich all das, was wir kaufen?
  • Weniger online kaufen und die Händler vor Ort unterstützen
  • Kaputten Dingen ein zweites Leben geben – Repair-Cafés helfen dabei
  • (z. B. in Schierstein)

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen …

Auch in St. Kilian bieten sich Möglichkeiten, etwas Gutes für das Klima zu tun:

  • Verzicht auf Einweggeschirr, Plastikflaschen und -artikel bei Gemeindefesten
  • Umsetzung neuer energetischer Richtlinien bei der Sanierung des Gemeindesaals und sonstiger kirchlicher Räume
  • Erhöhen des Bewusstseins für den Klimaschutz bei den Gemeindemitgliedern durch Klima-Kollekten, Ausstellungen, Filmvorführungen usw.

Als Vorsitzende des neuen Ortsausschusses werde ich mich dafür einsetzen, das Thema „Klimaschutz“ und unsere Verantwortung für die Bewahrung unserer Umwelt immer wieder auf die Tagesordnung zu setzen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten bzw. umzusetzen.

Christiane Wellié-Reeve

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