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LebensZeichen 24

Wöchentliche Mitteilungen der Pfarrei St. Peter und Paul
LebensZeichen 24
LebensZeichen 24
© Christina Kahlen-Pappas

WärmeZeichen

© Jürgen Damen, Pfarrbriefservice.de

Ich liebe es, wenn es im Herbst und Winter so richtig schön knackig kalt ist! Wenn dann noch Sonne dazu kommt und blauer Himmel, freu ich mich richtig! Leider ist der Winter oft auch grau, trüb, regnerisch, matschig und unbehaglich. Und dann immer noch dieses Corona…  Gerade dann, wenn mir das alles auf die Stimmung schlägt, mache ich es mir gerne drin gemütlich: Im Sessel sitzend, mit einer Tasse Tee, einem guten Buch und einem knisternden Kaminfeuer. „Wie, Kaminfeuer?“, werden jetzt erstaunt die denken, die mich und unser Haus kennen. Wir haben nämlich gar keinen Kamin. Aber: Wir haben einen Fernseher. Und dort lasse ich manchmal ein Video ablaufen, in dem über eine Stunde lang einfach nur ein Buchenholzfeuer im Kaminofen runterbrennt. Es hört sich vielleicht verrückt an, aber: Dieses virtuelle Feuer wärmt mich wirklich! Das ist schon verblüffend: Nur weil ich denke, es wäre ein Feuer da (und obwohl ich weiß, dass es nicht echt ist), reagiert mein Körper mit wohligem Behagen und fühlt sich gewärmt! Tatsächlich ist auch wissenschaftlich erwiesen: Unser Körper reagiert unmittelbar auf unsere Gedanken. Auch deshalb ist es wichtig, auf seine Gedanken zu achten! 

Deshalb mache ich mich auf die Suche nach „Wärmequellen“ in meinem Alltag: Ein Lieblingslied von früher, ein Stück Apfelkuchen mit Sahne. Oder Lichterketten, auch wenn noch kein Advent ist. Klar: Von all dem geht pyhsikalisch gesehen keine Wärme aus. Aber das ist wie mit dem Kaminfeuer auf dem Bildschirm: Mir wird irgendwie ganz wohlig und warm - an den Füßen, aber auch ums Herz.

Die Wärme, die ich so spüre, kann ich auch ganz einfach weitergeben, ausstrahlen. Ich kann zum Beispiel meinem Nachbarn etwas Nettes sagen, oder einem fremden Menschen an der Supermarktkasse den Vortritt lassen. Das kann einen ähnlichen Effekt haben wie eine wärmende Umarmung.  

So durch die Welt zu gehen, so warm- bzw. barmherzig, freundlich und großzügig, das hat biblische Wurzeln. Auch Jesus handelte so. Im Alten Testament heißt dieses Freundlichsein, dieses Wärme-Schenken auch „Güte“. Gütig zu sein - darum geht es für mich als Christin in der Coronazeit und in der bald kommenden Vorweihnachtszeit besonders. Ich glaube, das ist auch die Art, wie Gott zu uns ist: „Barmherzig, langmütig, reich an Güte“ (Ps 103,8). Der Gedanke daran lässt es mir warm ums Herz werden, und ohne, dass ich viel dafür tun muss, strahlt diese Wärme auch aus.

Anke Jarzina 
Bild: Jürgen Damen, in: Pfarrbriefservice.de 

WechselZeichen

In der Pfarrkirche St. Peter und Paul werden in den kommenden Wochen Installationen zum Thema Perspektivwechsel ausgestellt. Die Organisatorinnen von „Christen sagen ihre Meinung/Maria 2.0 Wiesbaden“, wollen damit die Gemeindemitglieder anregen, sich aus verschiedenen Blickwinkeln auf umstrittene Themen in der katholischen Kirche einzulassen. Das Auftaktthema sind Liebesbeziehungen – zwischen Frau und Mann, zwischen Frauen und zwischen Männern. Die Installation erzählt zu unterschiedlichen Fotos von drei Paaren „Eine Liebesgeschichte aus verschiedenen Perspektiven“. Die Geschichte ist für alle Paare gleich, aber der Blickwinkel der BetrachterInnen verändert sich, je nachdem, welches Paar sie dazu sehen.  

Ein „Wegbegleiterblatt“ soll den BertracherInnen weitere Impulse geben, es kann hier runtergeladen werden: https://stpeterundpaul-wiesbaden.de/beitrag/wegbegleiter-perspektivwechsel/

SchriftZeichen

Evangelium vom 33. Sonntag im Jahreskreis (A) 

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der auf Reisen ging. Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an. Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten. Dann reiste er ab. Sofort ging der Diener, der die fünf Talente erhalten hatte, hin, wirtschaftete mit ihnen und gewann noch fünf weitere dazu. Ebenso gewann der, der zwei erhalten hatte, noch zwei weitere dazu. Der aber, der das eine Talent erhalten hatte, ging und grub ein Loch in die Erde und versteckte das Geld seines Herrn. Nach langer Zeit kehrte der Herr jener Diener zurück und hielt Abrechnung mit ihnen. Da kam der, der die fünf Talente erhalten hatte, brachte fünf weitere und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du tüchtiger und treuer Diener. Über Weniges warst du treu, über Vieles werde ich dich setzen. Komm, nimm teil am Freudenfest deines Herrn! Dann kam der Diener, der zwei Talente erhalten hatte, und sagte: Herr, du hast mir zwei Talente gegeben; sieh her, ich habe noch zwei dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du tüchtier und treuer Diener. Über Weniges warst du treu, über Vieles werde ich dich setzen. Komm, nimm teil am Freudenfest deines Herrn! Es kam aber auch der Diener, der das eine Talent erhalten hatte, und sagte: Herr, ich wusste, dass du ein strenger Mensch bist; du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast; weil ich Angst hatte, habe ich dein Geld in der Erde versteckt. Sieh her, hier hast du das Deine. Sein Herr antwortete und sprach zu ihm: Du bist ein schlechter und fauler Diener! Du hast gewusst, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe. Du hättest mein Geld auf die Bank bringen müssen, dann hätte ich es bei meiner Rückkehr mit Zinsen zurückerhalten. Nehmt ihm also das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat! Denn wer hat, dem wird gegeben werden und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein. 
(Mt 25,14-30)

Zum Weiteredenken:  

  • Habe ich auch Talente, die ich lieber tief in mir vergrabe? Warum?  
  • Wie wäre es, wenn ich diese Talente einbringen und dadurch „vermehren“ könnte? 
  • Fallen mir konkrete Möglichkeiten ein, das zu tun? Wer oder was kann mir dabei helfen? 

ZeitZeichen

Christkönigssonntag

Herzliche Einladung zu unseren Gottesdiensten!

Melden Sie sich gerne bis donnerstags 15 Uhr im Zentralen Pfarrbüro (0611/8904390, E-Mail: st.peterundpaul@bistumwiesbaden.bistumlimburglimburg.de) an. Falls Sie sich noch nicht angemeldet haben, kommen Sie bitte frühzeitig zum Gottesdienst Ihrer Wahl. Sollten Sie leider keinen Platz mehr bekommen, versuchen Sie es bitte an einem weiteren Kirchort. 

Vorabendmessen am 21. November 2020: 

18:00 Uhr    St. Hedwig, St. Josef, St. Kilian, St. Georg und Katharina

Sonntagsmessen am 15. November 2020: 

09:30 Uhr     Herz Jesu, St. Peter und Paul, Herz Jesu (Alfred-Delp-Haus) Kinderwortgottesdienst 
11:00 Uhr     Mariä Heimsuchung, St. Klara, St. Marien
12:00 Uhr     St. Kilian (Eucharistiefeier der kroatische Gemeinde)

Für die Feier der Werktagsgottesdienste informieren Sie sich bitte im EinBlick.

In allen Gottesdiensten sind aktuell Gemeindegesang und Mundkommunion nicht möglich. 
Während des gesamten Gottesdienstes ist eine Mund-Nasen-Maske zu tragen! 
Halten Sie bitte den vorgeschriebenen Abstand ein und desinfizieren Sie sich die Hände.  
Vielen Dank für Ihr Verständnis. 

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