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„Lumen Christi“ in St. Klara

„Lumen Christi“ in St. Klara
„Lumen Christi“ in St. Klara
© Wolfgang Rollig

„Lumen Christi“, mit diesem dreimaligen Ruf trug Pater Scheloske in der Osternacht 2021 die zuvor am Osterfeuer geweihte und entzündete Osterkerze in die dunkle Kirche St. Klara. Wo in „normalen Jahren“ ein „Deo gratias“ aus über 200 Kehlen antwortete, war es in diesem Jahr – Corona sei´s geklagt – nur die einzelne Stimme des Kantors Oliver Weckbacher, der stellvertretend für die Gemeinde antwortete. Es war auch eine Präsenz der Gemeinde am Osterfeuer nicht zugelassen – so wurde das Osterfeuer auf die Terrasse neben dem Foyer verlegt und die Kirchentürflügel weit geöffnet, so dass zumindest ein Teil der auf den Plätzen verharrenden Gläubigen das Feuer und seinen hellen Schein sehen konnten. Die am Feuer gesprochenen Gebete wurden dank ausreichender Reichweite des Funkmikrofons in den Kirchenraum übertragen, so dass alle Gottesdienstbesucher zumindest akustisch mitfeiern konnten.

© Wolfgang Rollig
© Wolfgang Rollig
© Wolfgang Rollig
© Wolfgang Rollig

Corona bedingte eine Straffung der Liturgie: nur drei Lesungen, ein in Kurzform gesungenes Exsultet, keine Taufwasserweihe, keine Taufe, keine Heiligenlitanei. Trotz alledem war es ein sehr gelungener, bewegender Gottesdienst in der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche St. Klara. Präsenzgottesdienste wie dieser – unter strikter Einhaltung unserer sehr strengen Hygieneregeln – bringen den Menschen Trost und ein bisschen das Gefühl der Normalität; die Osternachts-Liturgie von der Auferstehung Christi auch Hoffnung für die Zukunft.

Da es keine an den Gottesdienst anschließende Agape-Feier geben durfte, konnten sich die Gottesdienstbesucher als kleinen Ersatz je ein buntes Osterei mit nach Hause nehmen.

Wolgang Rollig

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