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PGR-Klausur im Caritas-Bauhof in Biebrich

Gemeinsam unterwegs
PGR-Klausur im Caritas-Bauhof in Biebrich
PGR-Klausur im Caritas-Bauhof in Biebrich
© Christiane Krüger-Blum

Am Samstag, den 14. September kam der Pfarrgemeinderat St. Peter und Paul zu seiner jährlichen Klausur zusammen. Als Tagungsort wurde ganz bewusst das sozio-kulturelle Zentrum „Bauhof“ des Caritasverbandes im Stadtteil Biebrich ausgewählt. Eingerahmt von Siedlungshäusern und umgeben von einem großen Außengelände konnten die Teilnehmenden die innovative Atmosphäre des Areals bei warmem Spätsommerwetter genießen. Eingeladen waren auch die hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger des Pastoralteams und die Mitglieder der acht Ortsausschüsse sowie des Verwaltungsrates.

Am Vormittag wurden die Ergebnisse der im Sommer durchgeführten Evaluation „Dem Morgen entgegen“ präsentiert und diskutiert. Mit Hilfe eines schriftlichen Fragebogens waren die Haupt- und Ehrenamtlichen bezüglich ihres Engagements in den letzten fünf Jahren, zum Zustand der Pfarrei und des Pfarrgemeinderats, zur Situation der neun Kirchorte und der acht Ortsausschüsse sowie zur Kooperation mit der Stadtkirche und deren Angebotsstruktur befragt worden. Fragen der (lokalen) Kirchenentwicklung spielten eine zentrale Rolle. Die Ergebnisse der Evaluation sollen dem im November neu gewählten Pfarrgemeinderat, den neu zusammengesetzten Ortsausschüssen, dem Verwaltungsrat, dem Pastoralteam und den Gremien der Stadtkirche Wiesbadens als mögliche Entscheidungshilfe dienen.

Labyrinthe

© Christiane Krüger-Blum

Als Mittagsimbiss konnten die Teilnehmenden Pizza in der Sonne genießen bevor die Klausurtagung dann mit einem spirituellen Thema fortgeführt wurde. Der Wunsch nach mehr spirituellen Angeboten in der Pfarrei St. Peter und Paul ist auch ein Ergebnis der durchgeführten Evaluation. Das Thema „Labyrinthe“ stand im Mittelpunkt: Labyrinth als eine alte Form menschlicher Spiritualität, kultur- und religionsübergreifend; Labyrinth als ein wichtiges Symbol christliches Klosterlebens. Labyrinth als Symbol des eigenen Lebensweges in Zeiten permanenter Veränderung. Immer auf dem Weg zur Mitte. Um den Weg im Labyrinth auch persönlich erleben zu können, wurden zwei begehbare Labyrinthe auf dem großen Außengelände des Bauhofes eingesetzt. Diese persönlichen Erfahrungen wurden bereichert durch den Input zweier Workshops zu den Themen „Bibel und Labyrinth“ und „Labyrinth und Lebensfragen“. So wurde es möglich sich selbst und den anderen einmal ganz anders zu begegnen.

Marcus Krüger