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St. Klara wird zum Aufnahmestudio

Wortgottesdienst zum 2. Ostersonntag aufgezeichnet
St. Klara wird zum Aufnahmestudio
St. Klara wird zum Aufnahmestudio
© Niklas

Mittwoch, 15. April, 11:00 Uhr

Ich habe mich mit Diakon Uwe Groß und dem Video-Aufnahme-Team der Pfarrei in St. Klara verabredet. Am Vortag war in der Telefonkonferenz des Pastoralteams beschlossen worden, dass die Aufzeichnung des Pfarrei-Wortgottesdienstes  in dieser Woche in St. Klara sein soll.

Als ich hinkomme, sind schon alle da, Frau Giacca hat sie reingelassen. Sie selbst nutzt die ruhige Zeit und macht in der Sakristei die Schränke gründlich sauber.

© Wolfgang Rollig

Die Kamera steht schon auf dem Stativ im Mittelgang. Ich hatte eine professionelle Videokamera erwartet. Nichts da, es ist ein handliches Smartphone, mit Klebeband am Stativ befestigt. Aber die kleinen Dinger sind mittlerweile so leistungsfähig. Für die Aufnahmetechnik sorgt Niklas, ein junger Mann, der in der digitalen Welt zu Hause ist.

Dann noch eine Trockenprobe: Einzug und Kniebeuge vor den Tabernakel – es kommt alles aufs Bild.

Dann wird es ernst. Diakon Groß und Lektor Horst Daubner haben sich die liturgischen Gewänder angezogen, dann ziehen wir ein. Ich bin mit dabei, denn ich soll als Mensch aus St. Klara die Fürbitten lesen. Es ist schon ein sonderbares Gefühl, einen Gottesdienst vor leeren Stuhlreihen zu halten – aber es gelingt. Auch der Gesang ist kräftig, vom Kantor Sascha Schulz angestimmt und den drei Personen hinter dem Altar (in gehörigem Abstand zueinander) laut mitgesungen. Für den Organisten Oliver Weckbacher ist es ein „Heimspiel“, da er in normalen Zeiten immer sonntags hier orgelt.
Gesang und Musik kommen bei der Aufzeichnung gut rüber, auch das gesprochene Wort. Nur ein Patzer, der Lektor holt das Evangeliar zu früh vom Altar – erst kommt der Part des Kantors. Also Stelle löschen, noch einmal.

Die halbe Stunde vergeht wie im Flug. Auszug – Kamera aus, es  ist alles „im Kasten“, d.h. auf dem Chip gespeichert. Am Sonntag kann der Gottesdienst dann auf der Homepage der Pfarrei aufgerufen und zu Hause mitgefeiert werden.

Wolfgang Rollig