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Weinrebe im Bibelgarten

Weinrebe im Bibelgarten
Weinrebe im Bibelgarten
© Wolfgang Kessels

Weinrebe – Vitis vinifera

Oktober ist Weinlesezeit! Auch im Bibelgarten ist die Ernte reich im „Weinberg des Herrn“ sowie in der Pergola an der Wand der Kapelle. Auch der Rebstock, der sich auf dem Hang zur Parkplatz-Seite entlang schlängelt, so wie es im Hl. Land häufig praktiziert wird, trägt reiche Frucht.

Die Rebe ist die älteste Kulturpflanze der Welt und in der Bibel werden weit über 300 mal Wein, Rebstock, Winzer oder verwandte Begriffe erwähnt. Immer ist eine reiche Symbolik damit verbunden. Die Traube steht für die von Gott geschenkte Fülle wie auch für Jesus und sein Blut, das er für uns vergossen hat. Der Weinberg bzw. der Rebstock symbolisieren die Beziehung Gottes zu seinem Volk.

Für die Menschen im alten Orient war Wein neben der Opfergabe im Kult vorallem Lebensmittel- Mittel zum Leben. Deshalb gilt der Wein in der bildlichen Redeweise des Alten Testamentes häufig als Symbol für Blut, für den Lebenssaft, für das Leben schlechthin. Jesus vergleicht sich selbst mit einem Weinstock und macht damit deutlich, dass unser Leben Frucht bringt, wenn wir mit Gott, dem Rebstock, verbunden sind.

Gabriele Socher-Schulz 

Sammeln

Ernten in Fässern und Scheunen
des Jahres reichen Ertrag
zusammenklauben
die Frucht der Felder
das Zerstreute einholen
auch in mir.

Mich sammeln
Unruhige Gedanken bündeln
Alltagshektische Seelenstücke
zusammenführen sortieren
Spreu vom Weizen trennen
das gute Korn bewahren
still und dankbar werden
das Lächeln der Herbstsonne spüren

Meine Ernte betrachten
und dann genießend
dem Winter entgegengehen.

Maria Sassin
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