So feierte der Norden der Pfarrei die Karwoche (Triduum)

Gottesdienstplan nach neuer Konzeption

Am Gründonnerstag hatte St. Klara zu der seit Jahrzehnten traditionellen Tischmesse eingeladen. Es kamen ca. 20 Personen aus den anderen Kirchorten. Trotzdem war der Gottesdienst mit 86 Personen sehr gut besucht. Pater Joy zelebrierte eine feierliche und auf den Gründonnerstag abgestimmte Eucharistiefeier, die bis zum Gloria von Oliver Weckbacher an der Orgel, danach von der Flötengruppe Flaute Dolce unter der Leitung von Frau Küter gestaltet wurde. Die Liturgiehelfer von St. Klara reichten die Kommunion unter zweierlei Gestalten an fünf langen festlich gedeckten Tafeln. Nach dem Gottesdienst saßen die Gottesdienstbesucher noch lange bei der Agape zusammen.

Am Karfreitag war die Kirche gut gefüllt. Ca. 120 Besucher erlebten eine feierliche, dem Sterben Jesu gewidmete Liturgie, die vom Chor von Herz Jesu unter der Leitung von Oliver Weckbacher musikalisch gestaltet wurde. Seit Corona wird in St. Klara der Brauch gepflegt, den Gottesdienstbesuchern am Ende des Gottesdienstes eine Rose zu überreichen mit der Maßgabe, diese vor das heimische Kruzifix zu stellen. In diesem Jahr reichten die 100 Rosen gerade so aus.

Ein volles Haus gab es in der Osternacht. Es mussten noch weitere Stühle gestellt werden, damit die ca. 170 Besucher Platz hatten. Bei der Lichtfeier am Osterfeuer auf der Dachterrasse wurde die Osterkerze geweiht und mit ihr unter dem Ruf „Lumen Christi“ in die stockdunkle Kirche eingezogen. Bis zum Gloria erhellten nur die Kerzen der Besucher den Gottesdienstraum. Erst mit dem Gebraus der Orgel zum Gloria wurde das Licht eingeschaltet. Die zweistündige Feier wurde von Pater Joy, Pastoralreferentin Tina Reschreiter, den Lektoren von St. Klara und vielen Messdienern auf St. Josef und Mariä Heimsuchung gestaltet. Für die Musik sorgte Horst Wilhelm an der Orgel und Frau Wolf, die die Solopartien sang. Den Altar, die Osterkerze und den Wasserkessel hatte Gertraud Kuba festlich mit Blumen geschmückt.

Nach dem Gottesdienst hatte St. Klara noch zu einer kleinen Agape eingeladen. Bei Wein, Spundekäs und Osterbrot wurden noch bis Mitternacht angeregte Gespräche geführt.

Wolfgang Rollig

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