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LebensZeichen 18

Wöchentliche Mitteilungen der Pfarrei St. Peter und Paul
LebensZeichen 18
LebensZeichen 18
© Christina Kahlen-Pappas

FrauenZeichen

Gedanken zur Heiligen Hedwig 

Es gibt Frauen aus der Kirchengeschichte, die ich gerne kennengelernt hätte. Die Hl. Hedwig ist eine von ihnen. Hedwig wurde für ihre Zeit sehr alt. Am 14./15. Oktober 1243 starb Hedwig mit fast 70 Jahren. Über ihr Leben als Herzogin ist bekannt, dass es durch Caritas, durch große persönliche Opfer und ein schlichtes Leben geprägt war. Hedwig ging klug zu Werke. Der Witwen und Waisen nahm sie sich persönlich an. Es wird beschrieben, dass sie an Gerichtssitzungen teilnahm, um allzu harte Bestrafungen abzuwenden. Darüber hinaus wird sie als „Brückenbauerin“ bezeichnet, weil sie zwischen den Alteingesessenen und den ins Land geholten „deutschen“ Siedlern vermittelte. 

Viele Jahrhunderte hat das  von ihr gegründete Kloster Trebnitz in Niederschlesien die Wirren der Zeit überstanden. Die Hl. Hedwig hat es mit klugem Verstand, politischem Geschick, eigenem Vermögen und Gottvertrauen erbauen lassen. Sie hat dort selbst bis zu ihrem Tod gelebt. Dem Orden der Zisterzienserinnen trat sie nicht bei. So konnte sie ihr Vermögen behalten und weiter für die Armen wirken.

Ich würde sie gerne – als Frau in der katholischen Kirche – so Vieles fragen wollen. Was sie wohl den Männern auf dem Bild zeigt? Haben Sie eine Idee?

Susanne Hering, Gemeindereferentin

GlaubensZeichen

Patronatsfest in der KiTa –Wir feiern die Heilige Hedwig 

Die Kita St. Hedwig erinnert alljährlich in der Zeit um das Patronatsfest der hl. Hedwig am 16. Oktober an ihr Leben und Wirken.

Eine Woche lang laden wir Kinder und Eltern zu vielen kleinen Projekten ein, um sich mit der Namensgeberin der Kita (und des Kirchortes) zu beschäGigen. Alle tauchen in das Mittelalter ein, die Kleidung, die Nahrung, die Musik, die für viele Menschen bittere Armut. 

In Armut leben ist für einige Familien auf dem Gräselberg ständige Realität. Angewiesen sein auf Hilfe. In diesem Jahr ganz besonders. Nahrung für Körper und Seele hat unsere Patronin selbstlos weitergegeben. Das ist unser diesjähriger Schwerpunkt in der Projektwoche - der „Hedwigwoche“. 

Wir backen z. B. mit den Kindern salzige Kekse in Form von Füßen, da Hedwig barfuß lief, aus Solidarität mit den Armen. 

Unser Glaube hilft und stärkt uns im Umgang mit dieser unsicheren Zeit. Die Kinder haben in den vergangenen Wochen über Vieles erzählt, was sie vermissen:
das gemeinsame Singen, unsere Feste, den Spielzeugtag, das gemeinsame Frühstück und, und, und ... 

Wir bestärken sie darin, auch das Positive zu sehen. Für die Kinder bedeutet das z.B., dass sie viel häufiger Rädchen fahren können, weil weniger Kinder gleichzeitig im Außengelände sind. Oder die Freude zu teilen, dass wir im Außengelände wieder gemeinsam singen. Daran knüpfen wir in der Hedwigwoche an: 

Teilen, Hilfe geben und  annehmen.

Danke sagen für Nahrung, Gesundheit, Lebensfreude und dass wir hier in Sicherheit leben. 

Birgit Eschborn

Leiterin der Kita St. Hedwig 
Erich-Ollenhauer Straße 40 a
65187 Wiesbaden

© privat

Singen am Sonntag, den 23.08.2020 im Innenhof Haus St. Hedwig 

Nach dem schönen Start an Fronleichnam bot unsere St. Hedwig-Singgruppe mit Gitarren, Flöte und Verstärker ein weiteres Liedersingen im Haus St. Hedwig an. Mit gebührendem Abstand hat die Gruppe an einem sonnigen Augustnachmittag unter freiem Himmel Lieder von Sommer, Tieren, Wind und Ernte gesungen, die einige Zuhörer*innen mitsummten. Das Klappern der Mühle jedenfalls wurde spontan durch Klatschen krätiig verstärkt. Es war schön, in die Gesichter der Bewohner*innen zu schauen. 

Am Ende der halben Stunde kam ein altes Liederbuch zum Vorschein, das seine Besitzerin jeden Tag in die Hand nimmt, wie sie sagte, um daraus für sich allein zu singen. Sie hat es uns freudig gezeigt. 

Schade, dass ein echtes Zusammensingen, nach dem sich einige sehnen, zur Zeit nicht möglich ist, aber dieser kleine bunte Sommerreigen war wenigstens etwas – und es hat allen Spaß gemacht, den Singenden und den Zuhörer*innen.  

Danke den Mitarbeiterinnen des Hauses St. Hedwig, die dafür sorgten, dass Bewohner*innen mit und ohne Rollstühlen im Hof Platz fanden und dabei sein konnten. Und danke allen Frauen des Kirchortes, die für diesen Nachmittag dem Wohnheim wieder einen Kuchen gespendet haben

Gabi Wegerich

© Gabi Wegerich„Demaskiert“ von links: Pia Münch, Hans-Otto Ermuth,  Marion Kleinböhl, Monika Bertone, Agnes Münch  

ZeitZeichen

28. Sonntag im Jahreskreis

Kommen Sie spontan und bitte frühzeitig zum Gottesdienst Ihrer Wahl, wenn Sie sich noch nicht angemeldet haben. Oder aber melden Sie sich im Zentralen Pfarrbüro bis donnerstags 15 Uhr an.

Vorabendmessen am 10. Oktober 2020: 

18:00 Uhr    St. Josef, St. Hedwig, St. Kilian, St. Georg und Katharina

Sonntagsmessen am 11. Oktober 2020: 

09:30 Uhr     St. Peter und Paul (Wortgottesfeier), Herz Jesu 
11:00 Uhr     St. Klara, St. Marien, Mariä Heimsuchung (Wortgottesfeier) 
12:00 Uhr     St. Kilian (Eucharistiefeier der kroatische Gemeinde) 

In den Hl. Messen gibt es zurzeit keinen Gemeindegesang und keine Mundkommunion. Bitte legen Sie eine Mund-Nasen-Maske an, wenn Sie vor, während und nach den Gottesdiensten in der Kirche unterwegs sind. Bitte halten Sie den vorgeschrieben Abstand ein und desinfizieren Sie sich die Hände.

Laden Sie sich hier die Lebenszeichen 18 herunter

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