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LebensZeichen 9

Wöchentliche Mitteilungen der Pfarrei St. Peter und Paul
LebensZeichen 9
LebensZeichen 9
© Christina Kahlen-Pappas

Hoffnungszeichen

Sie haben sie sicher auch schon gesehen. Ich rede von den Regenbogenbildern in den Fenstern vieler Wohnungen. Unter dem Regenbogen, der von Kinderhänden bunt ausgemalt wurde, steht die Botschaft: „Alles wird gut“.

Der Regenbogen steht für die Hoffnung, dass die Corona Pandemie nicht zu einem großen weltweiten Sterben führen wird, sondern eingedämmt werden kann und eine Rückkehr zu einem normalen Leben möglich sein wird.

Nachdem bei uns die Fallzahlen stark nach unten gegangen sind und viele Einschränkungen zurückgenommen wurden, verhalten sich nun viele Menschen so, als sei die Bedrohung nicht mehr existent. Sie treffen sich zum Feiern, legen ihre Gesichtsmasken ab und gehen einfach davon aus, dass schon alles gut gehen wird. So blauäugig sind wir in der Kirche nicht. Bei uns gelten auch weiterhin die Abstandsregeln, wir fordern zum Tragen der Gesichtsmasken auf, singen noch immer nicht als Gemeinde im Gottesdienst und desinfizieren die Hände vor dem Austeilen der Kommunion. Fehlt es uns vielleicht an Gottvertrauen? Ich würde sagen: Wir vertrauen auf Gott und tun das Unsere dazu, dass alles gut werden kann.

Birgit Schmitt

 

Kennzeichen

Sie waren lange Zeit das Kennzeichen von St. Marien, die Sisters oft the Adoration of the Blessed Sacrament oder kurz gesagt unsere Anbetungsschwesten. Seit Juni 2008 waren  Sr. Angelus und Sr. Tresa, als Stammbesetzung in St. Marien zu Hause und hielten hier zusammen mit den anderen Anbetungsschwestern, die wochenweise in ihrem Urlaub nach Biebrich kamen, eucharistische Anbetung. Die Menschen in ihrem Umfeld mit der eucharistischen Anbetung vertraut zu machen und sie mit hineinzunehmen in ihre Gebetsgemeinschaft; das war eins der Ziele ihres Wirkens. Andere Schwerpunkte ihres Tuns waren Besuche in den hiesigen Altenheimen, Hauskommunion bei Alten und Kranken und Gesprächsangebote für alle, die ein offenes Ohr, sowie Rat und Zuspruch suchen.

Vor etwa zehn Jahren übernahm Sr. Tresa auch den Küsterdienst in unserer Kirche. Sie wurde nach ihrer Rückkehr nach Indien abgelöst von Sr. Lissi.

Jetzt ziehen die Schwestern um nach St. Bonifatius. Die Innenstadtkirche ist täglich Anlaufpunkt vieler Menschen. Hier werden die Schwestern wahrscheinlich mehr Menschen finden, die mit ihnen beten wollen und sicher auch mit mehr Menschen zusammentreffen, die froh sind jemanden vorzufinden, der ein offenes Ohr für sie hat.

St. Marien muss aber in Zukunft nicht ganz auf die Schwestern verzichten. Wir sind froh, dass sie auch weiterhin hier als Küsterinnen tätig sein werden und auch in Zukunft die Besuche in den Altenheimen fortführen werden.

Heute sagen wir ein aufrichtiges Dankeschön für ihren bisherigen Einsatz und wünschen ihnen alles Gute und Gottes Segen in ihrem neuen Einsatzgebiet.

Birgit Schmit

Segenszeichen

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Segnen, lateinisch benedicere, bedeutet jemandem etwas Gutes sagen.

Segen ist alles Gute, das Gott einem Menschen schenkt, seine Zusage das Leben der Menschen zu begleiten und zu behüten. Segen kommt von Gott. Man kann Gott um dieses Gute bitten und es einem anderen Menschen zusprechen. Beim Segnen wird ein Segenswort mit einer Segensgeste verbunden. Im gottesdienstlichen Rahmen kann der Segen mit erhobenen offenen Armen erbeten werden oder mit dem Kreuzzeichen erteilt werden.

Bei der Spendung unterschiedlicher Sakramente wird dem Gegenüber ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet oder ihm werden die Hände als Segenszeichen aufgelegt.

Segnen kann und darf jeder. Vielleicht können wir dem Mitmenschen in einer schwierigen Lebenssituation das nächste Mal sagen „Gott segne dich!“, statt ihm tröstend zu versichern „Ich drück dir die Daumen“.  Im Buch Genesis sagt Gott zu Abraham: „Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein.“ Gott beauftragt Abraham und uns alle Boten seiner Liebe zu sein. Wir sollen in seinem Auftrag anderen Gutes sagen, sie wertschätzen, loben, uns Zeit für sie nehmen und so zum Segen für andere werden.

Birgit Schmitt

 

ZeitZeichen

19. Sonntag im Jahreskreis

Kommen Sie spontan und bitte frühzeitig zum Gottesdienst Ihrer Wahl, wenn Sie sich noch nicht angemeldet haben. Oder aber melden Sie sich im Zentralen Pfarrbüro bis donnerstags 15 Uhr an.

Vorabendmessen am 8. August 2020

18:00 Uhr       St. Hedwig, St. Josef, St. Georg und Katharina, St. Kilian (Wortgottesfeier)

Sonntagsmessen am 9. August 2020

09:30 Uhr       Herz Jesu (Wortgottesfeier), St. Peter und Paul

11:00 Uhr       Mariä Heimsuchung, St. Klara, St. Marien

12:00 Uhr       St. Kilian (Eucharistiefeier der kroatische Gemeinde)

In den Hl. Messen gibt es zurzeit keinen Gemeindegesang und keine Mundkommunion. Bitte legen Sie eine Mund-Nasen-Maske an, wenn Sie vor, während und nach den Gottesdiensten in der Kirche unterwegs sind. Bitte halten Sie den vorgeschrieben Abstand ein und desinfizieren Sie sich die Hände.

Laden Sie sich hier die Lebenszeichen 9 herunter