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LebensZeichen 28

Wöchentliche Mitteilungen der Pfarrei St. Peter und Paul
LebensZeichen 28
LebensZeichen 28
© St. Peter und Paul Wiesbaden-Schierstein

HeiligenZeichen

An diesem Wochenende beginnen in Hessen wieder die Sommerferien und damit die Urlaubs– und Reisezeit. Zum Schutz der eigenen Reise ist es oft Brauch die Heiligen anzurufen, wie den Heiligen Josef, den Erzengel Rafael, den Heiligen Antonius von Padua, oder eben auch den Heiligen Christophorus. Der Heilige Christophorus ist wohl einer der bekanntesten und beliebtesten Heiligen für die reisenden und pilgernden Menschen. Im Kölner Dom findet sich in der südlichen Vierung ein riesiges Bild des Heiligen Christophorus, das wohl schon seit Hunderten von Jahren die Pilger begrüßt. Geweihte Medaillen, Schlüsselanhänger und Wanderabzeichen sind beliebte Devotionalien dieses Schutzpatrons. An dieser Stelle soll Ihnen der Heilige durch seine Legende bekannt gemacht werden:

„Christophorus suchte nach (einer) Legende den mächtigsten aller Könige, nur diesem wolle er dienen (…). Als ein König, den er für den mächtigsten gehalten hatte, bei einem Spielmannslied sich jedesmal bei der Nennung des Teufels bekreuzigte, musste der zugeben, dass er sich vor dem Teufel fürchte. Da verließ Christophorus ihn, um diesen noch Mächtigeren zu suchen; in der Einöde fand er ihn als schwarzen Ritter mit einer schrecklichen Begleiterschar und stellte sich in seinen Dienst; als sie aber zusammen des Weges zogen, wurde ein Kreuz sichtbar; der Teufel wich dem Kreuz aus, machte einen großen Umweg und musste zugeben, dass er das Bild des gekreuzigten Christus noch mehr als alles in der Welt zu fürchten habe.

Christophorus verließ nun auch den Teufel, nur dem noch mächtigeren Christus wollte er dienen. Lange suchte er, bis er endlich einen Einsiedler - später Cucufas genannt - fand, der ihm bestätigte, Christus sei der mächtigste Herrscher; wolle man ihm dienen, so müsse man fasten können. Christophorus entgegnete, dass er das nicht könne. Auch die nächste Forderung, viel zu beten, konnte Christophorus nicht befolgen. Er übernahm dann aber die Aufgabe, Menschen auf dem Rücken über einen gefährlichen Fluss zu tragen, denn er war ja groß und stark. Statt eines Stabes nahm er eine große Stange und trug  unermüdlich Menschen herüber und (…).

© Darstellung des Hl. Christophorus von Albrecht Dürer

Eines Nachts hörte Christophorus eine Kinderstimme rufen, konnte aber in der Dunkelheit nichts erblicken. Nach dem dritten Ruf nochmals hinausgehend sah er ein Kind, das hinübergetragen werden wollte. Als er aber mit diesem Kind auf der Schulter ins Wasser stieg, wurde die Last immer schwerer, das Wasser schwoll an, er fürchtete zu ertrinken und glaubte, die ganze Welt läge auf seinen Schultern. „Mehr als die Welt hast du getragen”, sagte das Kind zu ihm, „der Herr, der die Welt erschaffen hat, war deine Bürde”. Das Kind drückte ihn unter das Wasser und taufte ihn so. Am Ufer erkannte Christophorus Christus als seinen Herrn, der ihm auftrug, ans andere Ufer zurückzukehren und seinen Stab in den Boden zu stecken: er werde als Bekräftigung seiner Taufe finden, dass der Stab grüne und blühe. Als Christophorus am Morgen erwachte, sah er, dass aus seinem Stab tatsächlich ein Palmbaum mit Früchten aufgewachsen war.“

www.heiligenlexikon.de

Mögen wir alle im Leben ein Stückweit wie der Heilige Christophorus zu „Christusträgern“ werden. Dass wir IHN überall im Alltag hintragen und dadurch auf den leichten, wie auf den schweren Wegen unseres Lebens die Gewissheit bewahren: ER ist da! Ich wünsche Ihnen erholsame Ferien und Gottes reichen Segen für die kommende Zeit!

Pfarrer Robert-Jan Ginter

ReiseZeichen

Impuls

„Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.“ (Micha 6,8)

Der biblische Prophet Micha bringt es auf den Punkt; keine spektakulären Dinge sind für ein wohlgefälliges Leben notwendig, vielmehr dürfen wir nicht aus dem Blick verlieren, dass es der HERR ist, der uns im Leben begleitet und wir aufgefordert sind, dem Guten nachzujagen. 

Gebet für den Reisesegen:

Guter Gott,

in Jesus Christus bist Du unser Weggefährte geworden. Lass mich erfahren, dass Du mit mir auf dem Weg bist. So werde meine Zeit unterwegs reich an guten Begegnungen und schönen Erlebnissen. Schütze mich vor Gefahren und schenke mir eine glückliche Heimkehr.

Amen.

ZeitZeichen

17. Sonntag der Osterzeit

Melden Sie sich zum Gottesdienstbesuch vorab bis donnerstags 15:00 Uhr an: im Zentralen Pfarrbüro (0611/8904390, st.peterundpaul@bistumwiesbaden.bistumlimburglimburg.de). Sollten Sie leider keinen Platz mehr bekommen, versuchen Sie es bitte an einem weiteren Kirchort.

Vorabendmessen, 24. Juli 2021:

18:00 Uhr    Mariä Heimsuchung, St. Hedwig, Herz Jesu, St. Marien, St. Klara (Wortgottesfeier)

Sonntagsmessen, 25. Juli 2021: 

09:30 Uhr    St. Josef, St. Kilian, St. Peter und Paul, St. Georg und Katharina
12:00 Uhr    St. Kilian (Eucharistiefeier der kroatischen Gemeinde)

Bis zum Erreichen des Sitzplatzes ist eine Mund-Nasen-Maske zu tragen! Bitte halten Sie den vorgeschrieben Abstand ein.

Notfallhandynummer für Versehgänge und Krankensalbung: 0177/4110753

Das Zentrale Pfarrbüro ist aufgrund des Lockdowns für den Publikumsverkehr geschlossen, aber weiterhin besetzt. Bitte melden Sie sich mit Ihrem Anliegen, bzw. zur Terminvereinbarung in persönlichen Fragen telefonisch (0611 / 89 04 39 0) oder per E-Mail: st.peterundpaul@bistumwiesbaden.bistumlimburglimburg.de

Laden Sie sich hier die Lebenszeichen 28/2021 herunter

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