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LebensZeichen 40

Wöchentliche Mitteilungen der Pfarrei St. Peter und Paul
LebensZeichen 40
LebensZeichen 40
© St. Peter und Paul Wiesbaden-Schierstein

ErnteZeichen

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Wir alle wis-sen, wie es weitergeht - in Genesis, der Schöpfungsge-schichte. Dann sprach Gott: Das Land lasse junges Grün wachsen, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, und von Bäumen, die auf der Erde Früchte bringen mit ihrem Samen darin. So geschah es. Und Gott sah, dass es gut war.
Nicht allen Menschen dieser Erde ist das große Glück beschieden, nicht hungern oder dürsten zu müssen, Lebensmittel im Überfluss zu haben. Es ist wieder ein-mal Zeit, Gott aus tiefstem Herzen DANKE zu sagen – mit dem Psalm 104 (Übersetzung: Basisbibel):

Lobe den HERRN, meine Seele!
HERR, mein Gott, wie groß bist du!
Frisches Quellwasser schickst du die Täler hinab.
In Bächen fließt es zwischen den Bergen dahin.
Alle Tiere auf dem freien Feld trinken daraus, auch die Wildesel löschen dort ihren Durst.
Vögel des Himmels bauen Nester an ihren Ufern, in den Zweigen trällern sie ihr Lied.
Aus den Wolken um deinen Palast lässt du Regen auf die Berge niedergehen.
Wind und Wetter, die du gemacht hast, schenken der Erde ihre Fruchtbarkeit.
Für das Vieh lässt du saftiges Gras wachsen und Getreide für den Ackerbau des Menschen.
So wird Brot aus der Erde hervorgebracht und Wein, der das Menschenherz erfreut.
So wird Salböl für ein strahlendes Gesicht bereitet und Nahrung, die das Menschenherz stärkt.
Mensch und Tier halten Ausschau nach dir.
Du gibst ihnen Nahrung zur richtigen Zeit.
Du streust sie aus, sie sammeln auf.
Du öffnest deine Hand, sie essen sich satt an deinen guten Gaben. Wendest du dich ab, erschrecken sie.
Nimmst du ihnen den Lebensatem, dann sterben sie und werden zu Staub.
Schickst du deinen Lebensatem aus, dann wird wieder neues Leben geboren.
So machst du das Gesicht der Erde neu.
Ich will den HERRN loben mein Leben lang!
Meinem Gott will ich singen, solange ich bin!

© Annerose Sterzel

DANKE für die ERNTE

Letzte Woche besuchte ich unsere Schiersteiner Katholische Kindertagesstätte Don Bosco und feierte mit den Kindergarten-Kindern Erntedank. Mit viel Liebe zum Detail hatten die Erzieherinnen gemeinsam mit den Kindern einen wunderschönen Dank-Altar aufgebaut.

Gott Danke sagen – das macht demütig. Es zeigt, dass wir Menschen nicht nur die großen Macher und Gestalter sind.

ErkennungsZeichen

Ein guter Anfang – aber er reicht nicht. Die Schöpfung bewahren – das wird unsere große Aufgabe und die der nächsten Generationen sein. Denn, so wird es in die-sem Gebet erkannt:

Gott, die Vielfalt deiner Schöpfung ist in großer Gefahr. Jährlich verschwinden Tierarten unwiederbringlich von der Erde. Tier- und Pflanzenarten stehen vor der Ausrottung. Wir Menschen zerstören in rasantem Tempo ihre Lebensräu-me. Wir zerstören damit auch unsere Lebensräume, denn wir sind aufeinander angewiesen. Hilf uns guter Gott, lass uns wach werden und wahrnehmen, was geschieht.

Gott, wir fragen uns hilflos, was wir denn schon tun können. Aber schon kleine Dinge verändern das große Ganze: Wir können in das kleinste Stück Erde Blumensamen säen für Bienen und Schmetterlinge, wir können Nistkästen und Insektenhotels aufhängen, wir können selbst Friedhöfe zu Orten des Lebens werden lassen. Hilf uns aus unserer Ohnmacht, lass uns handeln. Amen.

Aus: erntedankheft_2021

AufbruchsZeichen

© Kessels

Den Kopf in den Sand stecken und jammern: „Man müsste doch eigentlich unbedingt …“, hilft da nicht weiter. Vielmehr hilft das Engagement von Henri. Mit seiner Oma pflanzte er auf dem Kirchvorplatz der Kirche St. Peter und Paul Schierstein eine Zeder. Vielen, vielen Dank dafür!!!

Der Baum, der bisher dort stand, musste leider gefällt werden; er war alt geworden. Es bestand die Gefahr, dass er bei Sturm umfällt und Schäden verursacht.

Aber warum gerade eine Zeder?

Ungefähr 80-mal wird die Zeder in der Bibel erwähnt, sie galten als Gottesbäume schlechthin, als Sinn-bild für Stärke und Stabilität, für Kraft und Ausdauer, ebenso ein Symbol der Unsterblichkeit. Sein Holz ist wohlriechend und sehr haltbar, König Salomo soll mit Zedernholz den Tempel ausgebaut haben.

Und vielen, vielen Dank an all die, die für den Bibelgarten sorgen, Pflanzen spenden, gärtnern, jäten, harken, schneiden, sich auf vielerlei Art und Weise nützlich machen, dass es dort wächst, grünt und blüht – jedes Jahr aufs neu.

Annerose Sterzel

ZeitZeichen

29. Sonntag im Jahreskreis (Erntedankfest und Tag der Deutschen Einheit)

Melden Sie sich zum Gottesdienstbesuch vorab bis donnerstags 15:00 Uhr an: im Zentralen Pfarrbüro (0611/8904390, st.peterundpaul@bistumwiesbaden.bistumlimburglimburg.de). Sollten Sie leider keinen Platz mehr bekommen, versuchen Sie es bitte an einem weiteren Kirchort.

Vorabendmessen, 16. Oktober 2021:

18:00 Uhr   Mariä Heimsuchung, St. Hedwig, Herz Jesu, St. Marien

Sonntagsmessen, 17. Oktober 2021

09:30 Uhr    St. Josef, St. Georg und Katharina, St, Kilian, St. Peter und Paul
11:00 Uhr    St. Klara
12:00 Uhr    St. Kilian (Eucharistiefeier der kroatischen Gemeinde)

In allen Gottesdiensten gibt es weiterhin die Handkommunion, der Gemeindegesang ist wieder möglich. Tragen Sie bitte einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz beim Betreten und Verlassen der Kirche und wenn Sie Ihren Sitzplatz verlassen. Halten Sie bitte den vorgeschriebenen Abstand ein und desinfizieren Sie sich die Hände.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Notfallhandynummer für Versehgänge und Krankensalbung: 0177/4110753

Das Zentrale Pfarrbüro ist aufgrund des Lockdowns für den Publikumsverkehr geschlossen, aber weiterhin besetzt. Bitte melden Sie sich mit Ihrem Anliegen, bzw. zur Terminvereinbarung in persönlichen Fragen telefonisch (0611 / 89 04 39 0) oder per E-Mail: st.peterundpaul@bistumwiesbaden.bistumlimburglimburg.de

Laden Sie sich hier die Lebenszeichen 40/2021 herunter

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