Hungertuch-Wallfahrt
Seit vielen Jahren begeben sich Menschen zu Beginn der Fastenzeit gemeinsam mit dem MISEREOR-Hungertuch auf einen Weg, um so ihre Solidarität mit Menschen in benachteiligten Regionen unserer Welt zu demonstrieren. In diesem Jahr wandert eine kleine Gruppe engagierter Christen aus dem Raum Hamm (Westfalen) durch den Rheingau und Wiesbaden zur Eröffnung der diesjährigen MISEREOR-Fastenaktion ach Hofheim (Taunus).
Die Gruppe aus Westfalen starten Ihre Tour am Aschermittwoch um 10 Uhr am Geisenheimer Dom, von wo aus sie nach Rauenthal und am folgenden Tag in Richtung Wiesbaden pilgert. Am Freitagmorgen möchte die KlimaAG der Region Wiesbaden|Rheingau|Taunus die Pilgergruppe im Naturfreundehaus Wiesbaden mit einem leckeren Frühstück stärken. Wer zum Frühstück kommen oder (auch spontan) eine Etappe auf dem Weg durch den Rheingau oder Wiesbaden mitgehen möchte, kann sich gerne mit Pastoralreferentin Anke Jarzina in Verbindung setzen, die als Kontaktperson in die Gruppe fungiert (a.jarzina@wiesbaden.bistumlimburg.de, 0176/21572910).
Das MISEREOR-Hungertuch stammt in diesem Jahr von der Erfurter Künstlerin Konstanze Trommer und trägt den Titel „Gemeinsam träumen - Liebe sei Tat“. Passend dazu befasst sich die MISEREOR-Fastenaktion mit dem Thema Ausbildung, um jungen Menschen berufliche Perspektiven zu eröffnen und Arbeitslosigkeit zu bekämpfen.
Ziel der MISEREOR-Aktion ist es jedes Jahr, globale Zusammenhänge sichtbar zu machen, soziale Ungerechtigkeiten zu thematisieren und Menschen zu inspirieren, sich für eine gerechtere Welt einzusetzen.