Ausgabe 06/2026
LebensZeichen 06/2026
FreudeZeichen
Zeit zum Lachen: so könnte man die Fastnachtszeit auch betiteln. (Vgl. Bibel, Buch Kohelet 3,4)
Zeit – Last loszulassen.
Zeit – frei zu sein.
Zeit – sich einfach uneingeschränkt zu freuen.
Zeit – das Leben von der positiven Seite zu betrachten.
Wann haben Sie das letzte Mal so richtig herzhaft gelacht? Für mich alleine kann das passieren, wenn in meiner Lieblingsserie eine Figur sich einfach nur witzig verhält oder mir ein lustiger Fehler passiert. Zusammen ist lachen aber immer viel, viel schöner, als alleine. Kennen Sie das auch, dass es Menschen gibt, mit denen uns das Lachen besonders leicht fällt. Vielleicht ist ja jetzt die richtige Zeit genau diese Person einmal wieder anzurufen oder zu treffen und zusammen so richtig laut ins Lachen zu kommen. Es ist nachgewiesen, dass selbst ein aufgesetztes Lächeln, uns glücklicher macht (wenn auch nur ein wenig). Und wenn wir uns dabei im Spiegel anschauen wird der Effekt sogar noch etwas verstärkt. So können wir uns selbst überlisten. Denn bisweilen ist es eine Entscheidung, ob wir uns mit unseren Sorgen und Ängsten in uns selbst vergraben oder bewusst das, was uns belastet für eine bestimmte Zeit (nicht dauerhaft, sonst wird es ungesund) an die Seite stellen und lächeln. Denn ganz oft können wir in diesem Moment die Situation sowieso nicht ändern. Die Fastnachtszeit kann eine Zeit sein, wo wir den Sorgen-Stopp-Knopf drücken und unserem Körper und unser Seele eine Pause gönnen. Die Zeit, wo wir uns aktiv mit dem Lösen unserer Probleme beschäftigen können und müssen, kommt dann oft von selbst, früh genug wieder.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine frohe und gesegnete Fastnacht! Helau
Ihre Juliane Schaad, Pastoralreferentin
FastenkalenderZeichen
Die Fastenzeit als „Anders“-Zeit erleben. Bewusst mein Leben bedenken und Gewohnheiten, die mich in eine Sackgasse führen ändern: dafür ist die Fastenzeit, die von Aschermittwoch bis Ostern jetzt ansteht, eine be-währte Zeit. Viel kann uns dabei helfen. Aus der Tradition heraus kann das beispielsweise, das Verzichten auf Fleisch, Süßigkeiten oder Alkohol sein, das einmalige Sattessen an Aschermittwoch und Karfreitag, das machen einer Fastenspende oder das Empfangen einer Beichte, als inneres und äußeres Zeichen meiner Umkehr. Darüber hinaus gibt es Angebote wie die „Exerzitien im Alltag“, Bußgottesdienste oder eben das Fastenplakat „Fastenzeit Konkret“, die bewusst Impulse geben zur Gestaltung dieser „40 Tage“. Gerne können Sie sich das neue Plakat „Fastenzeit Konkret 2.0“ aus den Kirchen mit nach Hause nehmen und anhand von 40 verschiedenen Anregungen jedem Tag eine besondere Prägung verleihen. Vielleicht fällt Ihnen auch eine andere Person ein, an die sie dieses weitergeben könnten.
Falls es Nachschub braucht, können Sie im Zentralen Pfarrbüro Bescheid geben. So wünsche ich uns allen eine gesegnete, bereichernde und erfüllte Fastenzeit,
Ihre Juliane Schaad, Pastoralreferentin
LiturgieZeichen
Das Zentrale Pfarrbüro ist am Rosenmontag, den 16. Februar 2026 geschlossen.
7. Sonntag im Jahreskreis
Vorabendmessen Samstag, 21. Februar 2026
| 18:00 Uhr | St. Josef (Kpl. Schuh); St. Klara (Kpl. Zachmielewski); St. Georg und Katharina (Pfr. Ginter) ökumenischer Gottesdienst zum ersten Fastensonntag |
Sonntag, 22. Februar, 1. Fastensonntag
| 09:30 Uhr | St. Peter und Paul (Pfr. Ginter); St. Kilian (Pfr. Schmitt); Herz Jesu (P. Scheloske); |
| 11:00 Uhr | St. Hedwig (P. Scheloske); St. Marien (Pfr. Ginter); Mariä Heimsuchung (Kpl. Schuh) |
| 12:00 Uhr | St. Kilian (Kroatische Gemeinde P. Kristian) |
Mittwoch, 18. Februar; Aschermittwoch
| 08:15 Uhr | St. Klara (Pfr. Ginter) |
| 09:00 Uhr | St. Hedwig (Pfr. Schmitt) |
| 18:00 Uhr | St. Peter und Paul (Pfr. Schmitt); St. Marien (Pfr. Ginter); St. Josef (H. Daubner) Wortgottesfeier mit anschließendem Heringsessen |
| 18:30 Uhr | Herz Jesu (Kpl. Schuh) |